Kinder brauchen Vorbilder

Reformationstag  und Allerheiligen – zwei besondere Tage zum Nachdenken und Innehalten. Was Menschen und Religionen trennt, ist oft leichter zu sagen als was sie verbindet.
In dem Gottesdienst am Reformationstage wurde in der Golmbacher Kirche anschaulich nach den verbindenden Elementen gefragt.
Pastor Bartram machte an Beispielen deutlich, was Reformation im täglichen Leben heißt und erklärte, dass Reformation immer wieder nötig sei.
Welche Bedeutung Vorbilder für das Leben jedes Einzelnen abseits des lauten Medienrummels haben können, zeigte Heidi Ulrich. Zusammen mit Schülerinnen und Schülern hatte sie Stationen aus dem Leben des Franz von Assisi ausgewählt.
Unterstrichen wurden diese Geschichten durch das Lied Laudato si, das alle mit Begeisterung sangen.

Gemeinsamer Weg

Wer war Franz von Assisi?

Franz hilft Kranken und zähmt einen Wolf



Wie in den Vorjahren wurde dieser Gottesdienst mit dem Thema „Kinder brauchen Vorbilder“ oder „die Welt braucht Heilige“ gemeinsam von Kirche und Schule vorbereitet und gestaltet.

Für die Vorbereitung hatte Pastor Bartram ein Gedicht von Artur Kern entdeckt, das für die Erwachsenen viel vom aktuellen Lebensgefühl enthält. Es lohnt sich, darüber nachzudenken:


 

Nur die Heiligen heilen die Welt.
Durch die Eiligen wird sie entstellt.
Durch die Hassenden wird sie zerstört.
Durch die Prassenden eitel entleert!
Die nur Tüchtigen retten sie nicht.
Und die Süchtigen löschen das Licht.
Die still Tragenden bauen das Haus.
Die Entsagenden schmücken es aus.
Die Gott Dienenden segnen die Zeit.
Und die Sühnenden tilgen das Leid.
Dich zu beteiligen bist du bestellt.
Tritt zu den Heiligen! Heile die Welt...

 


 

 


 

 

 

 

 

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