„Keith Haring“

Ein Projekt im Kunstunterricht der 4. Klasse

 

Gemeinsam mit Frau Moersener und Frau Laschet hat die 4. Klasse ein zweitägiges Kunstprojekt zu dem Künstler Keith Haring durchgeführt. Frau Moersener hatte die Idee ein Memory als Gemeinschaftsarbeit zu erstellen, das anschließend im Treppenhaus der Schule als Blickfang hängen sollte.

Die Begeisterung und die tollen Ergebnisse der Kinder lassen sich durch die folgenden Bilder belegen. 

Farben erforschen

Der Künstler Keith Haring wusste geschickt mit Farben und ihrer Wirkung umzugehen. Deshalb lag es nahe zunächst einmal die Grundkenntnisse zu Farben und ihrer Wirkung aufzufrischen und zu vertiefen.

 

 

Nach einer kurzen Einleitung zu den Primärfarben und Grundfarben durften die Kinder mit Wassermalfarben eigene Farben mischen und ihre Mischergebnisse in einem Punktebild festhalten. 

 
     
 

Meine Farbe

Jedes Kind wählte seine eigene Farbe aus den Mischfarben aus. In einem Gesprächskreis wurde die Auswahl begründet. Die Ergebnisse waren interessant. Dabei wurde die Auswahl der Farben mit persönlichen Erinnerungen verbunden und schon einige Farbwirkungen herausgestellt. 

 

„Das Blau erinnert mich an das Meer. Wir fahren oft ans Meer“
„Rot ist meine Lieblingsfarbe. Rot ist eine starke Farbe. Sie passt irgendwie zu mir“
„Gelb ist eine fröhliche Farbe. Ich bin oft fröhlich.“

Die Wirkung von Farben

Farben haben Wirkungen auf Gefühle. Sie können Empfindungen auslösen.
Eine erste Begegnung mit einem Bild von Keith Haring wurde dazu genutzt über Inhalt und Wirkung eines Bildes zu sprechen und der Phantasie freien Lauf zu lassen.
In kleinen Gruppen wurde eifrig diskutiert und erstaunlich viele Einzelheiten im Bild entdeckt, die anschließend zusammengetragen wurden.

 
     
 

Ein Künstlerportrait

Keith Haring ist als Künster bekannt der schon in seiner frühen Phase Bilder an freie Wände malte, die sich ihm boten, ob in der Stadt oder in der U-Bahn. Natürlich blieben die Menschen stehen um ihm zuzusehen. Auf die Frage, was er dort male antwortete Keith Haring dann: 

„Was es bedeutet, müsst ihr schon selbst entscheiden. Ich male hier nur“          (Keith Haring) 

Nun war es an der Zeit den Künstler Keith Haring genauer kennen zu lernen. In einer Powerpoint Präsentation wurden verschiedene Bilder und Werke gezeigt, die einen kleinen Einblick in das Leben und die Einstellung des Künstlers gaben.

 

 

Um die Arbeiten und den Stil von Keith Haring nachzuempfinden, erhielten die Kinder Malvorlagen zu ausgewählten Bildern von Keith Haring. Diese sollten farblich gestaltet werden.

 

Die Ergebnisse zeigen, dass die Kinder schon ein gutes Gespür für eine lebendige Bilddarstellung durch geschickte Farbwahl entwickelt haben.

 
     
 

Die eigentliche Aufgabe 

Zum Abschluss des ersten Tages wurde die eigentliche Aufgabe erklärt.
Jedes Kind sollte sein eigenes Bild im Stil von Keith Haring entwerfen. Die Entwürfe sollten dann auf zwei Hartfaserplatten (30x30cm) übertragen werden. Eine Platte musste farbig gestaltet und die andere sollte das Bild nur als schwarze Kontur auf weißem Hintergrund zeigen. Die fertigen Bilder sollten dann als Memory angeordnet und im Schulflur aufgehangen werden.

Die eigentliche Aufgabe beginnt 

Am nächsten Morgen kam jedes Kind mit einer genauen Vorstellung für das eigene Bild in die Schule und die Entwürfe konnten gezeichnet werden.

 
     
 
     
 

Die Entwürfe wurden nun in zweifacher Ausfertigung auf eine weiß grundierte Hartfaserplatte übertragen.
Das war viel Arbeit und gar nicht so leicht. Das eigene Bild noch zweimal genau zu kopieren, kein Detail zu vergessen, die Größenverhältnisse und Abstände einzuhalten erforderte viel Geschick.

 

 
     
 

Welche Farben? 

Nach dieser anstrengenden Zeichenaufgabe durfte angemalt werden. Vorher hat jedes Kind genau überlegt, welche Farben für das eigene Bild am besten wirken.

 

 


Es geht los
Die Materialien wurden bereit gestellt und die Bilder angemalt.

Die Bilder mussten nun trocknen. Das dauerte gar nicht so lange. Zum Glück schien an diesem Tag die Sonne und die Acrylfarben waren schnell getrocknet. Als letzter Arbeitsschritt wurde ausgebessert und die Konturen der Figuren mit einem schwarzen Edding nachgezogen.

Die fertigen Bilder
 

 

 

 

Das Memory kommt an die Wand
 

Ein paar Tage später kamen Herr Moersener und Frau Moersener und brachten die Bilder an die Wand.
         
   
   
   
   
   

    

Die ersten neugierigen Kinder suchen die Bildpaare.

 

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