Von Parabeln und Hüllkurven – Verbindungen werden sichtbar
Ein Kunstprojekt mit Claus Caninenberg 

Alles ist miteinander verbunden…
Neugierig verfolgen die Kinder das Geschehen auf der großen Skulpturenwiese hinter Claus Caninenbergs Atelier im Hellental.
Mit nummerierten bunten Holzpfählen stellen sie sich auf und erleben wie sie mit dem gegenüber stehenden Partner verbunden werden. Inmitten der Skulpturen entsteht auf der Wiese eine große mit Kreide abgezeichnete Parabel.
Der Fahrt zum Atelierbesuch und die Aktion auf der Skulpturenwiese sind der Auftakt für eine Begegnung der besonderen Art: Eine Woche lang wird der über die Region hinaus bekannte Künstler Claus Caninenberg mit den Kindern zusammen arbeiten und intensiv in die Kunst eintauchen. Unterstützt wird er dabei von Susanne Moersener und Cathrin Homeyer sowie den beiden Lehrern Daniela Sauer und Wolfgang Hattenbach, die dieses Projekt mit Claus Caninenberg ein Jahr lang vorbereitet haben.
Mehr Informationen über die künstlerische Arbeit Claus Caninenbergs gibt es auf der Internetseite http://www.maschinenmensch.de 

 Atelierbesuch bei Claus Caninenberg

Auf der Skulpturenwiese in Hellental

Aktion auf der Skulpturenwiese


Beginn der Projektwoche
1.Tag

Die Freude ist groß als Claus Caninenberg zu Beginn der Kunstwoche die ersten Kinder morgens um 7 Uhr auf dem Schulhof begrüßt. Auf der großen Schulwiese und dem Schulhof wird die Parabel-Aktion in einer neuen Variation wieder aufgegriffen und für alle Mitschüler sichtbar gemacht. Sie soll das Grundmuster für alle Verbindungen in diesem Projekt sein.

 

Auf der Schulwiese wird die Idee sichtbar


2. Tag
Erste Versuche mit eigenen Objekten

Am zweiten Tag wird die intensive Vorarbeit der Erwachsenen, vor allem von Susanne Moersener und Claus Cainenberg, sichtbar. In vielen Kübeln, Kisten und Säcken ist das Material gesammelt und bereit gestellt. Eine Tischlerei und ein Metallbetrieb haben (nicht nur) Reste und Abfälle zur Verfügung gestellt.    
Die verschiedenen Materialien sollen zu neuen Installationen zusammen gefügt werden. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die unterschiedlichen Schnittkanten und ihre neuen Verbindungen miteinander gelegt.

 

Verbindungen zum Gegenüber - Porträtversuche


3. und 4. Tag

Die Begeisterung für den Bau eigener Installationen ist überall spürbar. Es entstehen die ersten  Objekte, die in die Höhe wachsen. Immer neue Fragen nach Verbindungsmöglichkeiten, Stabilität, aber auch nach Ästhetik tauchen auf.

 

 

Nach dem Bau kommt die Farbe ins Spiel
Welche Wirkung hat Farbe, wie können die Objekte farblich gestaltet werden.

 

Verbindungen werden Fair-Bindungen - Claus Caninenberg erzählt

Mittags erleben die Kinder im Gesprächskreis eine ganz andere Art, verbunden zu sein. Claus Caninenberg erzählt von seiner künstlerischen Arbeit aber auch von seiner früheren beruflichen Tätigkeit bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften, die ihn viele Jahre in die verschiedenen Erdteile dieser Welt führte.
Gespannt lauschen die Kinder, wenn er sie in den Urwald Gabuns, in die Anden Kolumbiens oder die Wüste Jordaniens entführt. Mit unsichtbaren Gesprächsfäden und großer emotionaler Anteilnahme schafft er Verbindungen zwischen Raum und Zeit.

 


Ausstellung auf dem Schulhof

Den Höhepunkt der Kunstwoche bildet die abschließende Ausstellung aller Objekte auf dem Schulhof und der Schulwiese. In  einer kurzen Einführung erläutert Claus Caninenberg allen Kindern und vielen Eltern die Absicht und Ziele dieser Kunstwoche. Dabei lädt er die Kinder und Eltern ein, ihn auf seiner Skulpturenwiese im Hellental zu besuchen.
Bei einem gemeinsamen Rundgang stellen die Viertklässler dann ihre Installationen vor.
In zahlreichen Gesprächen haben dann alle Besucher Gelegenheit, die Arbeiten genauer kennen zu lernen.

Die Präsentation für Mitschüler, Eltern und  Lehrer wird vorbereitet

Die Ausstellung wird eröffnet
 

Im Namen aller Kinder, Eltern und Lehrer bedankt sich Schulleiter Michael Stude bei Claus Caninenberg, Susanne Moersener, Cathrin Homeyer sowie bei den Viertklässlern und ihren Lehrern für die geleistete Arbeit. Viel Beifall gibt es für den Wunsch, im nächsten Schuljahr wieder eine Kunstwoche mit Claus Caninenberg zu machen. 


Die Objekte werden dokumentiert

           

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